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Mentorenseminar in Berlin

Die Bündnismentorinnen und -mentoren sehen für die Zukunft in dem Thema „Familienfreundliche Unternehmenskultur“ einen Schwerpunkt für die Arbeit der Lokalen Bündnisse für Familie.

Bildt zeigt: Teilnehmende des Mentorenseminars in Berlin am 23.-24.11.2017 (Quelle: Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie)

Bildt zeigt: Teilnehmende des Mentorenseminars in Berlin am 23.-24.11.2017 (Quelle: Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie)

Zum zweitägigen Mentorenseminar im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin wurde ein vielfältiges und breit aufgestelltes Themenspektrum im Hinblick auf die zukünftige Bündnisarbeit behandelt.

Zum Auftakt der Veranstaltung gab die Abteilungsleiterin Familie des Bundesfamilienministeriums, Petra Mackroth, Einblicke über wichtige familienpolitische Maßnahmen der vergangenen Legislaturperiode. Dazu zählen unter anderem die Neuregelung des Mutterschutzrechtes und des  Unterhaltsvorschusses, die Erhöhung des Kinderzuschlages sowie die Ausweitung der Unterstützung beim Ausbau der Kindertagesbetreuung.  

Mit einem wissenschaftlichen Impuls stellte Dr. Wido Geis vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) die Studie "Kosten-Nutzen-Analyse einer kommunalen Familienzeitpolitik" vor, die im Anschluss vom Plenum diskutiert wurde. Dr. Geis erläuterte Wirkungsweisen und Umsetzungsschritte verschiedener beispielhafter Maßnahmen der lokalen Familienpolitik in den Bereichen Betreuung, Mobilität und Arbeitswelt. Die Zahlen belegen: Kommunale Familienzeitpolitik lohnt sich sowohl für die Zivilgesellschaft als auch für die Kommune, die Länder und den Staat.

Desweiteren diskutierten die Teilnehmer unter Moderation der Servicestelle Themen von besonderer praktischer Relevanz für die Arbeit der Lokalen Bündnisse, als auch Weiterentwicklungsideen der Bundesinitiative. Unter anderem wurden auch erste Ergebnistendenzen der  Befragung "Die Familienexperten" vorgestellt und diskutiert, an der sich in diesem Jahr 221 Lokale Bündnisse für Familie beteiligt haben.

Der zweite Veranstaltungstag wurde durch einen Vortrag mit dem Titel "Familienfreundliche Unternehmenskultur" eröffnet. Vermittelt wurden  Ergebnisse der "Kulturstudie", einer durch das BMFSFJ in Auftrag gegebenen, repräsentativen Befragung von 300 Unternehmen, die erstmals den Zusammenhang zwischen der Ausprägung familienfreundlicher Unternehmenskultur und gelebter Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufzeigt.

Den Abschluss des zweiten Veranstaltungstages bildete ein Vortrag  mit anschließender Diskussion zum Thema "Effektive Ansprachen von Unternehmenspartnern". Die vom BMFSFJ herausgegebene Imagebroschüre "Familienfreundlichkeit lohnt sich!" stellt insbesondere im Zuge der Kontaktaufnahme eine kompakte Handreichung für die Lokalen Bündnisse dar.

Die Vorträge und die anschließenden Diskussionen lieferten den Teilnehmenden neue Anknüpfungspunkte für ihre zukünftigen Mentoreneinsätze in Bezug auf die Themen familienfreundliche Unternehmenskultur, effektive Unternehmensansprache und kommunale Familienzeitpolitik.

MentorInnen und Bündnisse können den Dialog über die Veranstaltung sowie über weiterführende Fragen in der Online-Community (https://community.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/users/sign_in) fortsetzen.

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