Iserlohner Bündnis für Familie

Iserlohner Bündnis für Familie
Iserlohn

Bündnis auf einen Blick

Die Gründungsdeklaration des "Iserlohner Bündnisses für Familie" stellt fest, dass es Aufgabe und Auftrag von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und allen gesellschaftlichen Gruppen ist, für ein familienfreundliches Leben in Iserlohn zu sorgen. Die lokalen Akteure reichen von Unternehmern bis zu den Trägern von Kinderbetreuung. Durch ein besonderes Engagement zeichnet sich die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen aus. Gemeinsam will das Bündnis dazu beitragen, Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Schwerpunkte liegen u. a. in der Flexibilisierung der Arbeitszeit und in der Verbesserung der Nachmittags-Kinderbetreuung. Wichtig ist den Akteuren aber auch die Situation von pflegebedürftigen Angehörigen, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. Damit, darüber sind sich die Bündnispartner einig, erschließt sich ein breites Spektrum an Handlungsfeldern, beispielsweise "Servicestellen für Familien", "Stärkung der Elternkompetenz", "Familie und Wohnumfeld", "Schule und Bildung" sowie "Gesundheit".

Gründung

Ein gemeinsames Modellprojekt zur Flexibilisierung der Kinderbetreuung war Anregung für eine verbesserte Kooperation auf lokaler Ebene. Auf Initiative der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer soll die Zusammenarbeit in einem neuen Rahmen und auf breiterer Basis mit dem Bündnis für Familie, das sich im Juli 2004 gründete, fortgesetzt werden.

Ziel

Mit dem "Iserlohner Bündnis für Familie" wird die berechtigte Hoffnung auf neuen Schwung für die lokale Situation der Kinderbetreuung verbunden. Das bereits bestehende Betreuungsangebot soll flexibel nach den Bedürfnissen der Familie ausgerichtet werden. Eine grundsätzliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird durch die gemeinsame Initiative und enge Zusammenarbeit der Kooperationspartner angestrebt. In der gemeinsamen Deklaration der Bündnispartner vom 15. Juli 2004 verstehen die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen es als ihre Aufgabe, das Leben der Familie in Iserlohn in den Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Interesses zu rücken.

Umsetzung

In der gemeinsamen Deklaration der Bündnispartner vom 15. Juli 2004 verstehen die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen es als ihre Aufgabe, das Leben der Familie in Iserlohn in den Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Interesses zu rücken.

Aufbauend auf den Erfahrungen eines Modellprojektes zur Nachmittagsbetreuung von Kindern, das von der SIHK unterstützt wird und an dem sich neben dem Trägerverein auch der Kreis Junger Unternehmer beteiligt, sind ähnliche Kooperationen mit unterschiedlichen Akteuren vor Ort geplant. Die Betreuung soll auf diese Weise weiter verbessert werden. Exemplarisch können zudem als weiteres Handlungsfeld die betrieblichen Ausfallzeiten und individuellen Belastungen gezählt werden, die sich aufgrund der Pflege von Angehörigen ergeben. Als Lösungsmöglichkeit werden familienunterstützende mobile Dienste erwogen. Einigkeit herrscht bei den Bündnispartnern über ein breites Spektrum an Handlungsfeldern, beispielsweise "Servicestellen für Familien", "Stärkung der Elternkompetenz", "Familie und Wohnumfeld", "Schule und Bildung" sowie "Gesundheit".

Wer ist dabei

  • Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK)
  • Agentur für Arbeit Iserlohn
  • Stadt Iserlohn
  • Kreis Junger Unternehmer (KJU)
  • Kreishandwerkerschaft im Märkischen Kreis
  • Arbeitgeberverband Ruhr-Lenne e. V.
  • Ev. Kirchengemeinden
  • Kath. Kirchengemeinden
  • Wohlfahrtsverbände
  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
  • Trägerverein "Regenbogen-Kinderbetreuung KJU" e. V. Iserlohn Oestrich

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