Gemeinsam Neues anstoßen

Das Forum Vereinbarkeit hat sich als passende Plattform bewährt, um gemeinsam mit Unternehmen und weiteren Bündnispartnernneue Ideen für Vereinbarkeit vor Ort zu entwickeln– zum Beispiel in Essen und Dahlenburg.

Bild zeigt: Auszeichung der vier familienfreundlichen Unternehmen in Essen
Auszeichnung für vier familienfreundliche Unternehmen beim Forum Vereinbarkeit in Essen
Quelle: Essener Bündnis für Familie

Die Samtgemeinde Dahlenburg in Niedersachsen soll als Standort für Familien attraktiver werden. Die Idee, ein Familienbüro ins Leben zu rufen, wurde beim Forum Vereinbarkeit im September konkret. „Wir möchten eine Anlaufstelle rund um das Thema Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit schaffen und dabei vor allem auch die Unternehmen mit einbeziehen“, erklärt Bündniskoordinatorin Nicole Wiegand-Hellwig. So könnte das Familienbüro Auskünfte zu gesetzlichen Regelungen geben oder Unternehmen beraten, welche Vereinbarkeitsmaßnahmen sich individuell am besten umsetzen lassen. In der Mediatorenrolle könnte das Familienbüro bei Vereinbarkeitsfragen zwischen Beschäftigten und Unternehmen vermitteln und Angebote wie Ferienbetreuung, eine Notfall-Kinderbetreuung oder auch eine Notfall-Seniorenbetreuung koordinieren.

Im Familienbüro sollen künftig Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und des Lokalen Bündnisses eingebunden werden. Ideen für die Organisationsstruktur, für Aufgaben und Öffentlichkeitsarbeit des Familienbüros sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums im Rahmen eines Workshops. So soll sich das Familienbüro künftig über einen eigenen Internetauftritt im Rahmen der Website der Samtgemeinde präsentieren und regionale Gruppen in sozialen Netzwerken nutzen, um seine Angebote publik zu machen. Das Kuratorium Essener Bündnis für Familie hatte im Rahmen des Forums Vereinbarkeit gemeinsam mit der privaten Essener FOM Hochschule zu seinem 5. Unternehmensfrühstück eingeladen – unter dem Leitthema „Was bedeutet die fortschreitende Digitalisierung der Arbeit für das Personalmanagement und die Familienorientierung der Unternehmen?“. Oberbürgermeister Thomas Kufen, der die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete, hob die Chancen hervor, die sich durch die Digitalisierung der Arbeitswelt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergeben können. Die Dialog- und Netzwerkveranstaltung bot für das Lokale Bündnis einen passenden Rahmen, um Projekte und Schwerpunkt vor den geladenen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft vorzustellen. „Über das Forum können wir den Mehrwert strategischer Bündnisarbeit für unternehmerisches, kommunales und bürgerschaftliches Engagement präsentieren“, sagt Bündniskoordinatorin und Geschäftsführerin Claudia Hoose. Zu den Vorzeigeprojekten gehört auch das von ihr gesteuerte „Essener Audit“. Im Rahmen des Forums zeichnete das Lokale Bündnis in diesem Jahr vier Unternehmen für ihre familienfreundliche Personalpolitik mit dem Qualitätssiegel aus.

Die Reihe „Forum Vereinbarkeit“ wird in Zusammenarbeit von der Servicestelle für Lokale Bündnisse, dem Netzwerkbüro des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ und einem Lokalen Bündnis für Familie vor Ort organisiert. Themenbezogene Fach- und Impulsvorträge ergänzen die Veranstaltung.

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