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Sich stark machen für Familien in Göppingen

Das Lokale Bündnis für Familie der Stadt Göppingen in Baden-Württemberg setzt sich für eine familienfreundliche, integrationsstarke und seniorengerechte Kommune ein. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingerichtete Servicestelle hat das Göppinger Bündnis für Familie als „Bündnis des Monats März 2019“ ausgezeichnet.

Bündnis des Monats März 2019, Göppingen

Bündnis des Monats März 2019, Göppingen Quelle: Lokales Bündnis für Familie Göppingen

Im Juli 2006 hat sich das Lokale Bündnis für Familie in Göppingen mit dem Ziel gegründet, die Interessen der Familien vor Ort zu vertreten. "Wir setzen uns dafür ein, dass das Klima in unserer Stadt von Respekt und Toleranz und mitmenschlicher Anteilnahme geprägt ist. Wir wollen das Miteinander betonen, nicht das Gegeneinander", sagt Walter Scheck, Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins Lokales Bündnis für Familie Göppingen.

Das Bündnis für Familie steht unter der Schirmherrschaft der Ersten Bürgermeisterin von Göppingen, Almut Cobet. Sie betont die Bedeutung des Vereins: "Das Bündnis für Familie ist eine wichtige Säule auf dem Weg zur sozialen Gerechtigkeit. Mit großem Engagement hält das Lokale Bündnis für Familie in Göppingen unterschiedliche Projektgruppen mit vielen interessanten Angeboten für alle Generationen vor", erklärt Almut Cobet. "Damit leistet das Bündnis für Familie einen großartigen Beitrag für den Zusammenhalt und das Zusammenleben in Göppingen. Darüber sind wir sehr froh und überaus dankbar."

Finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der Vorhaben erhält das Göppinger Bündnis durch regelmäßige Spenden verschiedener Unternehmen wie der Sparkasse und der Volksbank. Darüber hinaus legt Walter Scheck großen Wert auf gute Kontakte zur kommunalen Verwaltung: "Was wir als Bündnis leisten, ist ja auch eine öffentliche Aufgabe. Deswegen ist es wichtig, im städtischen, öffentlichen Leben verankert zu sein und Verbündete zum Beispiel im Gemeinderat zu haben."

Patenschaften – Unterstützung vor Ort

Die persönliche Begleitung von Familien macht den wichtigsten Teil der Bündnis-Arbeit aus. Knapp 50 Ehrenamtliche haben sich zu Familienpaten ausbilden lassen. Sie verbringen einen oder mehrere Nachmittage in der Woche bei einer Familie, meist mit alleinerziehenden Müttern oder Vätern, um sie im Alltag zu unterstützen. Sie gehen zum Beispiel mit den Kindern in die Bücherei oder auch mal in den Zoo. Sie helfen bei den Hausaufgaben oder füllen mit den Eltern wichtige Formulare und Anträge aus. Zwanzig dieser Paten haben eine zusätzliche Qualifikation als Integrationspaten erworben. Sie begleiten Familien mit Migrationshintergrund und helfen ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Zum Göppinger Bündnis gehören zudem etwa 20 Seniorenpaten. Sie besuchen ältere Menschen zu Hause, leisten ihnen Gesellschaft und stehen bei Alltagsproblemen zur Seite.

Ein Erlebnistag für die ganze Familie

Alle zwei Jahre organisiert das Bündnis die Göppinger Familienmesse. Die Besucherinnen und Besucher können sich informieren, welche Sportarten die lokalen Sportvereine für Kinder und Jugendliche anbieten. Oder sie kommen mit den Familienpaten des Bündnisses ins Gespräch. Außerdem stellen Institutionen wie die Pfadfinder oder die SOS Kinder- und Jugendhilfe ihre Arbeit vor. Für Kinder bietet die Messe ein buntes Mitmachangebot. Das Highlight: Die lokale Niederlassung von Mercedes stellt jedes Mal ein Auto zur Verfügung, das die jungen Besucher bunt bemalen können.

Wettbewerb "Fit für Familien"

Mit dem Preis "Fit für Familien" zeichnet die Projektgruppe "Familienfreundliche Betriebe" alle zwei Jahre Göppinger Unternehmen aus, die sich für familienfreundliche Arbeitsbedingungen einsetzen. Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind zum Beispiel, dass flexible Arbeitszeiten möglich sind oder Eltern zu Hause bleiben können, wenn ihr Kind krank ist. Werden darüber hinaus Familientage angeboten, bei denen die Kinder den Arbeitsplatz der Eltern kennenlernen können? Gibt es die Möglichkeit, Kinder mit in die Kantine zu nehmen? Oder können Mütter und Väter vielleicht das Essen von dort mit nach Hause nehmen?

Für Walter Scheck ist es wichtig, dass die Firmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen: "Unternehmen sind Teil unserer Gesellschaft und haben eine soziale Verantwortung. Und sie profitieren ja auch davon: Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Gefühl haben, sie werden verstanden und mitgetragen, steigert das ihr Engagement für den Betrieb."

Hier die Pressemitteilung zum Bündnis des Monats herunterladen.

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