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Kommunale Zeitpolitik lohnt sich für alle

Eine neue Studie analysiert Kosten und Nutzen von Angeboten der örtlichen Infrastruktur mit Blick auf typische Alltagsabläufe von Familien.

Bild zeigt: Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Universität Köln analysiert Kosten und Nutzen kommunaler Zeitpolitik. Quelle: BMFSFJ

Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Universität Köln analysiert Kosten und Nutzen kommunaler Zeitpolitik. Quelle: BMFSFJ

Zeit für Familie, Zeit für die Erwerbsarbeit, Zeit für Freizeit – Zeit spielt eine große Rolle bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universität Köln der Frage nachgegangen, welche Akteurinnen und Akteure vor Ort dazu beitragen können, dass den Zeitbedürfnissen von Familien Rechnung getragen wird. In ihrer aktuellen Studie „Kosten-Nutzen-Analyse einer kommunalen Familienzeitpolitik“ haben sie hierzu 1.200 Mütter und Väter mit Kindern unter 15 Jahren zu individuellen Zeitbedürfnissen befragt und die Kosten der kommunalen Zeitpolitik mit ihrem finanziellen Nutzen verglichen.

Die Erkenntnisse der Untersuchung zeigen, dass durch kommunale Unterstützungsangebote mehr Zeit für die Familien vorhanden ist. Mehr als dreieinhalb Stunden gewonnene Zeit würde im Schnitt der Familie zu Gute kommen. Die meisten der für Familien relevanten Zeitstrukturen zur Lösung von Zeitkonflikten werden auf kommunaler Ebene geschaffen: Lokale Bündnisse für Familie unterstützen vor Ort die Familien mit Angeboten wie der Ausweitung von Betreuungszeiten in Kitas, Kindergärten und Ganztagsschulen oder der Koordinierung von Betreuungsangeboten zu Randzeiten. Damit machen sie eine Erwerbstätigkeit beider Elternteile möglich. Für die Lokalen Bündnisse bietet diese Studie daher eine Argumentationsgrundlage und regt zu einem Ausbau der kommunalen Familienzeitpolitik an.

Hier gelangen Sie direkt zur Studie.

 

 

 

 

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