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Kinder zu partnerschaftlicher Aufgabenteilung befragt

Eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt, dass Kinder in Familien mit zwei vollzeitnah arbeitenden Eltern mehrheitlich zufrieden sind.

 

Bild zeigt: SowiTraStudie

Eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt, dass Kinder in Familien mit zwei vollzeitnah arbeitenden Eltern mehrheitlich zufrieden sind.

Wie bewerten Kinder, deren Eltern beide vollzeitnah arbeiten, das Familienleben? Wie erleben sie ihre Mütter und Väter als Bezugspersonen – und wie zufrieden sind sie damit?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Studie des Instituts für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra). Deutschlandweit wurden leitfadengestützte Interviews mit Eltern und Schulkindern (im Alter von sechs bis vierzehn Jahren) geführt. Befragt wurden überwiegend Familien, in denen Mütter und Väter zwischen 28 und 36 Wochenstunden arbeiten und sich die Familienarbeit teilen. Es zeigt sich, dass Kinder in Familien mit zwei vollzeitnah arbeitenden Eltern mehrheitlich zufrieden sind. Von sowohl Kindern als auch Eltern wird die partnerschaftliche Aufteilung der Verantwortung für Beruf und Familie als gerecht empfunden.

Die Studie gibt auch Auskunft darüber, anhand welcher Kriterien Familien ihre Entscheidungen zur partnerschaftlichen Arbeitszeitkonstellation treffen. Die finanziellen Möglichkeiten und die Betreuung der Kinder spielt dabei eine große Rolle für die Familien. Die allermeisten Paare müssen finanziell abwägen, ob sie sich die verkürzte Vollzeit für beide leisten können. Eine finanzielle Unterstützung wie sie die Familienarbeitszeit mit einem Familiengeld bieten würde, könnte auch Familien mit geringen Einkommen ermöglichen, partnerschaftliche Vereinbarkeit umzusetzen.


Hier finden Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse im aktuellen „Monitor Familienforschung“.
Die ausführlichen Ergebnisse enthält der Projektbericht.

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