Im Einsatz für Familien und Unternehmen vor Ort

Starke Netzwerke für Familien: an bundesweit rund 650 Standorten setzen sich Lokale Bündnisse für Familien dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien zu verbessern.

Bild zeigt: Die Deutschlandkarte und die zahlreichen Partner und Unterstützer der Lokalen Bündnisse für Familie vor Ort.
Die Deutschlandkarte zeigt die zahlreichen Partnerinnen und Partner und Unterstützerinnen und Unterstützer der Lokalen Bündnisse für Familie vor Ort.
Quelle: Servicestelle

Wir sind viele! Jedes Lokale Bündnis für Familie ist ein Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die verschiedenen Partnerinnen und Partner finden sich vor Ort auf freiwilliger Basis zusammen, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien durch bedarfsorientierte Projekte zu verbessern. Dabei engagieren sich die Beteiligten nach ihren jeweiligen Möglichkeiten und bringen ihr spezifisches Know-how ein.

Die Initiative wurde 2004 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen und wird aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Machen Sie mit - Teaserbox groß

Machen Sie mit – werden Sie Partner eines starken Netzwerks!

Bild zeigt: Rund 170 Kinder haben zum Aktionstag an der kreisweiten Luftballonaktion der Bündnisse für Familie im Landkreis Merzig-Wadern teilgenommen.
Quelle: Soziale Stadt Losheim am See

Familienfreundlichkeit braucht Engagement vor Ort. So können Sie Partner eines Lokalen Bündnisses für Familie werden.

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Starke Partner für eine starke Wirtschaft

Als Partner Ihres Lokalen Bündnisses für Familie tragen Sie dazu bei, dass Familien an Ihrem Standort gute Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie finden. Denn mit einer familienorientierten Standortpolitik gewinnen und binden Unternehmen wertvolle Fachkräfte und stärken den Wirtschaftsstandort.

Organisatorische Vorraussetzungen

Wie Kommunen von einem Lokalen Bündnis profitieren

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind entscheidend, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Städte und Kommunen sind gefordert, um zum Beispiel benötigte Betreuungsstrukturen zu schaffen. Die Lokalen Bündnisse für Familie stehen Ihnen dabei als erfahrene Partner zur Seite. Denn in den Netzwerken der Lokalen Bündnisse schließt sich eine Vielzahl von kommunalen Einrichtungen und Verbänden zusammen, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien durch bedarfsorientierte Projekte zu verbessern. Kommunale Familienbeauftragte gehören zu Lokalen Bündnissen vielerorts ebenso dazu, wie Fachkräfte von Jugend- und Sozialämtern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sozialen Trägern. Ein Lokales Bündnis für Familie trägt dazu bei, die Familienfreundlichkeit in ihrer Kommune zu stärken.

Vielseitige Projektarbeit

Die Lokalen Bündnisse und ihre Netzwerkpartner nutzen ihr vielseitiges Know-how, um zielgruppengenaue Projekte zu entwickeln. Vom Familienwegweiser, über den Unternehmenswettbewerb bis hin zur Kurzzeitbetreuung für Kinder: In den Lokalen Bündnissen für Familie in ganz Deutschland entstehen täglich praktische Lösungen und neue Projekte für mehr Familienfreundlichkeit. Mit diesen Projekten schaffen die Lokalen Bündnisse eine breite Öffentlichkeit für Themen, die Familien bewegen.

Familienfreundliche Arbeits- und Lebensbedingungen

Lokale Bündnisse setzen sich für familienorientierte Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Dazu gehören flexible Kinderbetreuungsangebote, Hilfen für pflegende Angehörige oder Unterstützung für Arbeitgeber.

Betreuungsnetzwerke für (Schul-)Kinder

Lokale Bündnisse entwickeln neue und vernetzen bestehende Angebote für Familien. Dazu gehört auch, Betreuungsangebote am Nachmittag oder in den Ferien sinnvoll miteinander zu verknüpfen und Betreuungslücken zu schließen.

Familienthemen im Mittelpunkt

Lokale Bündnisse setzen sich für Familien vor Ort ein. Um Unterstützer zu gewinnen, Familien zu informieren und die eigene Arbeit voranzutreiben, bringen Lokale Bündnisse das Thema „Familie“ in die Öffentlichkeit.

Kompetente Beratung rund um das Thema Familie

Lokale Bündnisse sind zentrale Ansprechpartner für wichtige Informationen rund um das Thema Familie. Familienbroschüren, Ferienkalender und Newsletter schaffen Transparenz und unterstützen Eltern bei der Organisation ihres Familienalltags.

So funktioniert die Bündnisarbeit

Gute Bündnisarbeit braucht ein starkes Fundament. Umfassende Informationen zu Aufbau, Partnern und Finanzierung der Lokalen Bündnisse finden Sie hier.

Bild zeigt: Icon zur Darstellung der Zusammensetzung eines Bündnisses

Zusammensetzung

Die Bündniskoordinatorinnen und -koordinatoren können die verschiedensten Hintergründe haben: Manche kümmern sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit um das Lokale Bündnis, wieder andere engagieren sich zum Beispiel ehrenamtlich dafür.

Bild zeigt: Icon zur Darstellung Partnerschaften auf Wachstumskurs

Partnerschaften auf Wachstumskurs

In zahlreichen Lokalen Bündnissen sind verschiedene Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit eingebunden, zudem spielen Vereine als Partner eine wichtige Rolle. Auch die Unternehmensbeteiligungen nehmen zu.

Bild zeigt: Icon zur Darstellung der Finanzierung eines Lokalen Bündnisses

Finanzierung

Der größte Anteil der Finanzierung der Lokalen Bündnisse für Familie erfolgt über die Kommunen. Zudem werden Mittel durch Spenden und Sponsoring bereitgestellt. Hinzu kommt die Eigenleistung der Akteurinnen und Akteure. Partner leisten außerdem Beiträge zur Bündnisarbeit in Form von bereitgestellten Räumen, Arbeitszeit und Unterstützung bei Veranstaltungen. Das Bundesfamilienministerium hat darüber hinaus eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Seit über 11 Jahren erfolgreich für mehr Familienfreundlichkeit

Seit über 11 Jahren erfolgreich für mehr Familienfreundlichkeit

Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft haben Lokale Bündnisse seit 2004 zahlreiche Projekte für eine familienfreundliche Lebens- und Arbeitswelt umgesetzt.

Entwicklungspartnerschaft

Eine Entwicklungspartnerschaft ist die jeweils auf das Bündnis angepasste Unterstützung bei der Umsetzung ausgewählter Projektideen durch die Servicestelle. Dies erfolgt durch Formate wie Workshops, Vor-Ort-Beratungen und den Austausch über eine Internet-Plattform.

  • Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft „Vereinbarkeit für Eltern partnerschaftlich gestalten“ lud die Servicestelle zu einem Ideenwettbewerb ein. Im Mittelpunkt standen dabei Projektideen, die Eltern eine partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf ermöglichen: darunter Konzepte zu flexibleren Kita-Öffnungszeiten und Arbeitszeiten im Betrieb sowie Vereinbarkeitsangeboten für Väter.
  • Neue Ideen und Strategien für den Aufbau von zeitlich und räumlich durchgängigen Betreuungsketten für eine verlässliche Tagesbetreuung standen in der Entwicklungspartnerschaft „Unterstützungsnetzwerke für Eltern mit Schulkindern“ im Fokus der gemeinsam Projektarbeit der  Lokalen Bündnisse und ihrer Partner.
  • Alleinerziehende besser bei der Integration in den Arbeitsmarkt und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, war das Ziel der im Rahmen der Kooperation „Perspektiven für Alleinerziehende“ gestarteten Entwicklungspartnerschaft. Hierzu sollten unter anderem Netzwerke geschaffen werden, die Unterstützungsangebote, wie zum Beispiel Kinderbetreuungseinrichtungen, mit den Jobcentern besser verknüpfen und aufeinander abstimmen. Die Dokumentation finden Sie hier.

Großstadtinitiative

In der Großstadtinitiative „Neue Zeiten für Familie“ haben engagierte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister deutscher Großstädte die Weichen für ein familienfreundliches Lebensumfeld in der Stadt gestellt. Ziel der bis Ende 2014 vom Bundesfamilienministerium geförderten Initiative war es, mehr Zeit für Eltern zu schaffen und sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Zum Beispiel bei der Überbrückung von Schulferien, mit flexibleren Arbeitszeiten, zeiteffizienten Mobilitätslösungen und passenden Öffnungszeiten von Arztpraxen und Ämtern. Dabei arbeiteten Politik, Verwaltung, Wirtschaft und viele andere Partner eng zusammen, um vorhandene Möglichkeiten besser zu nutzen. Gemeinsam wurden konkrete Maßnahmen für eine Familienzeitpolitik auf den Weg gebracht und bestehende Angebote weiterentwickelt. Denn Familienfreundlichkeit wird mit Blick auf den demografischen Wandel und einen zunehmenden Fachkräftemangel zum wichtigen Standortfaktor. Die Standortbeispiele der Großstadtinitiative zeigen, dass es für Kommunen viele Ansätze gibt, um Familien mit allen Generationen gute Zukunftsbedingungen zu bieten.

Sie suchen Ideen für eigene Projekte? Alle Informationen und Hintergründe zur Großstadtinitiative finden Sie hier.

Pilotprojekt „Kommunale Familienzeitpolitik“

Für das 2012 gestartete Pilotprojekt „Kommunale Familienzeitpolitik“ hat das Bundesfamilienministerium die Bündnisse Aachen, Herzogenrath, Neu Wulmstorf, im Landkreis Donau-Ries sowie im Saalekreis für das Pilotprojekt „Kommunale Familienzeitpolitik“ ausgewählt. Ziel war es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit auch die Lebensqualität der Familien zu verbessern.

Bild zeigt: Die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks mit Vertreterinnen und Vertretern des Pilotprojekts „Kommunale Familienzeitpolitik“.
Die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks mit Vertreterinnen und Vertretern des Pilotprojekts „Kommunale Familienzeitpolitik“.
Quelle: BMFSFJ/José Giribás

Grundlegende Fragen dabei: Welche zeitlichen Bedarfe haben Eltern, wie lassen sich Wegezeiten für Pendler optimieren und wie die Öffnungszeiten bestehender Kinderbetreuungseinrichtungen zum Beispiel besser auf die Fahrtzeiten im öffentlichen Personennahverkehr und die Ladenöffnungszeiten abstimmen? Die Lokalen Bündnisse entwickelten an ihrem jeweiligen Standort geeignete Lösungen. Dabei griffen sie auf breite Netzwerke zurück. Neben Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft unterstützten auch Partner aus der Wirtschaft und Wissenschaft das Pilotprojekt.

Sie suchen Anregungen für eine eigene kommunale Familienzeitpolitik? Die Broschüre mit den Ergebnissen des Pilotprojektes finden Sie hier.

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