Gut aufgestellt für mehr Vereinbarkeit

Bei der jährlichen Befragung der Lokalen Bündnisse für Familie kamen auch im vergangenen Jahr wieder „Die Familienexperten“ zu Wort. Die Ergebnisse zeigen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach wie vor im Fokus der Bündnisarbeit steht.

Bild zeigt: Statistik Familienexperten
Mit 82 % ist das Thema „Kommunale Familienzeitpolitik und familienfreundlicher Standort“ Top- Thema der Bündnisarbeit. An zweiter Stelle folgen mit je 81 % „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sowie „Erziehungsverantwortung und Bildung“.
Quelle: BMFSFJ

Über 8.200 laufende Projekte konnte die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ im Jahr 2016 verzeichnen. Die Bündnisse haben mit ihrer Arbeit eine unverändert hohe Reichweite – so sind sie fast im gesamten Bundesgebiet angesiedelt und erreichen potenziell 65 Millionen Menschen in Deutschland. Zu den größten Stärken des Netzwerks zählt vor allem die regionale Struktur und Vernetzung. Da ist es nur passend, dass die Bündnisse sich bevorzugt mit „Kommunaler Familienzeitpolitik und einem familienfreundlichen Standort“ beschäftigen. Dies ist auch das Top-Thema der Bündnisarbeit – 82 Prozent der Bündnisse bearbeiten dieses Themenfeld. An zweiter Stelle folgen, mit jeweils 81 Prozent, die Themen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sowie „Erziehungsverantwortung und Bildung“.

Die Online-Befragung „Die Familienexperten“ wurde auch konzipiert, um gemeinsam neue Ideen und Lösungen für Familien zu entwickeln und um allen Lokalen Bündnissen die Möglichkeit zu geben, mit ihren Ideen und Anregungen die bundesweite Initiative noch stärker mitzugestalten. Die Kompetenzen und Erfahrungen der Bündnisakteurinnen und -akteure werden damit regelmäßig sichtbar gemacht und der Wissensaustausch innerhalb der Initiative gestärkt. Die Befragung bietet die Möglichkeit, das eigene Engagement und besondere Schwerpunktthemen sichtbar zu machen. Es entsteht ein Ideenpool, den alle Lokalen Bündnisse für Anregungen nutzen können.

Im vergangenen Jahr wurde erstmals ein deutlich kürzerer Fragebogen bereitgestellt. Die verringerte Komplexität wurde von allen Bündniskoordinatorinnen und -koordinatoren begrüßt und unterstützte sie zusätzlich dabei, sich die Projekte und Erfolge der letzten Monate bewusst zu machen: „Durch die Online-Befragung konnte ich selbst noch einmal über unsere Bündnisarbeit reflektieren“, sagt beispielsweise Klaus Priewe, Bündnismentor und Koordinator des Lokalen Bündnisses für Familie Neu Wulmstorf.

Die Lokalen Bündnisse haben sich vielerorts durch ihr Engagement als zuverlässige Gestalter der lokalen Familienpolitik etabliert. Insgesamt kann die Initiative auf ein großes Partnernetzwerk aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zurückgreifen. Ihr zwölfjähriges Bestehen, kombiniert mit den zahlreichen durchgeführten und aktuellen Aktivitäten tragen dazu bei, dass dieses Netzwerk stetig weiterentwickelt wird.

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