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Lokales Bündnis für Familie Schwedt fit für die Zukunft

"Zukunftsorientierte Bündnisarbeit – Gutes Leben in Familien in 2030" – unter diesem Leitthema lud die Koordinatorin des Lokalen Bündnisses für Familie Schwedt, Annette Lang, die Bündnismitglieder in das Mehrgenerationenhaus der Stadt Schwedt ein.

Bild zeigt: Bündnismitglieder Lokales Bündnis für Familie Schwedt.

Die Bündnismitglieder bringen gemeinsam Familienfreundlichkeit in Schwedt voran. Quelle: Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie

Das Ziel der Versammlung machte Frau Annette Lang gleich zu Beginn deutlich: Nach einem Rückblick über die Bündnisaktivitäten des vergangenen Jahres soll der Blick in die Zukunft gehen – welche Schwerpunkte kann das Lokale Bündnis setzen, um fit für die Zukunft zu werden und die Stadt Schwedt noch familienfreundlicher zu machen?

Der Bürgermeister der Stadt Schwedt und Schirmherr des Lokalen Bündnis, Jürgen Polzehl, ging in seiner Begrüßung auf die bisherigen Erfolge der Bündnisarbeit ein. So wurde Schwedt auf Initiative des Lokalen Bündnis als familienfreundliche Stadt ausgezeichnet. Außerdem hat sich der Family Day des Lokalen Bündnis als jährlicher Familientag etabliert. Familien aus der ganzen Region kamen dazu im April 2017 bereits zum 12. Mal nach Schwedt - unter der Mitwirkung von mehr als 30 Bündnismitgliedern wurde wieder ein buntes Programm für Jung und Alt organisiert.

Im Anschluss stellte Frau Marianne Bischoff, Vorsitzende des Kreisverbands Uckermark der Volkssolidarität und Bündnisakteurin, das Mehrgenerationenhaus als Ort des Geschehens vor. Seit 2012 wird dort das Miteinander der Generationen aktiv gelebt und gefördert. Angebote aus Kultur und Sport wie zum Beispiel Bewegungsgruppen für Seniorinnen und Senioren ab 70 finden im Mehrgenerationenhaus Schwedt ebenso statt wie Spiel-Cafés für Eltern und Kinder sowie kostenlose und unabhängige Familien-, Sozial- und Rentenberatungen.

Gemeinsam anpacken und zusammenarbeiten ist auch dem Lokalen Bündnis für Familie Schwedt ein wichtiges Anliegen. Denn Herausforderungen der Zukunft wie der Fachkräftemangel, der demographische Wandel und der zunehmende Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind in Schwedt angelangt und müssen mit  vereinten Kräften aller Bündnismitglieder angegangen werden. Die Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie gab an dieser Stelle Einblicke in zukunftsrelevante Bündnisthemen und -projekte: Partnerschaftlichkeit, Digitalisierung des Familien- und Arbeitslebens und die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind zentrale Aspekte der Zukunft von Familien in Deutschland und auch in Schwedt.

Um die Zukunft in Schwedt bestmöglich zu gestalten und den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, wollen sich die Bündnismitglieder zukünftig besser vernetzen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Family Day soll auf die gesamte Bündnisaktivität ausgeweitet werden. Dazu beschlossen die Bündnisakteurinnen und –akteure, den bestehenden Bündnisrat zu erweitern. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten des Lokalen Bündnis für Familie Schwedt werden so auf mehreren Schultern verteilt. Mit dem neuen Bündnisrat schafft das Bündnis die personellen Voraussetzungen dafür, dass die Bündnismitglieder enger zusammenwachsen und sich jeder nach seinen Kompetenzen und Möglichkeiten einbringen kann. Denn nur mit der gemeinsamen Kraft aller Bündnispartnerinnen und -partner startet das Lokale Bündnis für Familie Schwedt fit in die Zukunft.

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