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Großer Zuwachs im Bündnisnetzwerk – Über 17.000 Akteurinnen und Akteure engagieren sich bundesweit in Lokalen Bündnissen

Die Ergebnisse der Befragung „Die Familienexperten“ 2014 zeigen: Die bundesweite Initiative hat sich seit ihrer Gründung vor zehn Jahren etabliert und ist vielfältig und dynamisch. Mehr als 300 Lokale Bündnisse haben sich an der Befragung im Herbst 2014 beteiligt, in der Strukturen, Themen und Projekte der Bündnisse erfragt wurden.

Bild zeigt: Gruppe von Kindern in Falkensee.

Falkensee zum Aktionstag 2014. Quelle: Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie

Eine Präsentation der zentralen Ergebnisse informiert über die wichtigsten Zahlen und Fakten. Allen Bündnissen, die an der Befragung teilgenommen haben, stehen als Dankeschön im Bündnisportal neue Instrumente für ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Starker Anstieg des Engagements im Jahr 2014

Die Lokalen Bündnisse für Familie können in ihrer Arbeit auf über 17.000 engagierte Akteurinnen und Akteure bauen. Doch nicht nur die Zahl der Engagierten ist im Vergleich zu 2012 deutlich gestiegen. Die Bündnisse knüpfen auch zunehmend Netzwerke: 35.000 Unterstützerorganisationen (in 2012: 29.000), darunter mehr als 7.400 Unternehmen (in 2012: 5.000), sind aktiv und engagieren sich bei der Umsetzung von Einzelprojekten. Lokale Bündnisse sind überwiegend nachhaltig und langfristig angelegt: Rund zwei Drittel sind seit mehr als 7 Jahren aktiv. Gemeinsam schaffen sie familienorientierte Angebote und das nahezu flächendeckend: in rund 84 Prozent der Kreise und kreisfreien Städte im Bundesgebiet gibt es mindestens ein Lokales Bündnis.

Lokale Bündnisse decken vielfältige Themen ab und bringen Familienfreundlichkeit ins Gespräch

Top-Thema der Lokalen Bündnisse ist in diesem Jahr erstmals das Thema „familienfreundlicher Standort und kommunale Familienzeitpolitik“. 92 Prozent der Lokalen Bündnisse schaffen mehr Zeit für Familie und sorgen für familiengerechte Angebote im Alltag. Darunter beispielsweise Angebote zur Information und Beratung von Familien (72 Prozent), familienfreundliche Freizeitangebote (61 Prozent) und Anlaufstellen wie Familienbüros oder Familienzentren (59 Prozent). Doch auch andere Themen stehen auf der Agenda der Bündnisse weit oben. So bearbeiten 88 Prozent der Lokalen Bündnisse das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und 87 Prozent das Thema „Kinderbetreuung“. Die Befragung zeigt auch: Lokale Bündnisse kommunizieren auf allen Kanälen und platzieren ihre Themen erfolgreich in der Öffentlichkeit. 96 Prozent der Bündnisse nutzen Zeitungen, Magazine und andere Printmedien für ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 91 Prozent der Bündnisse präsentieren sich auf eigenen Websites oder auf denen von Partnern.

Neue Instrumente im Bündnisportal und auf der Internetseite der Initiative

Allen Lokalen Bündnissen, die an der Befragung teilgenommen haben, stehen im Bündnisportal neue Materialien für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. So können mithilfe einer adaptierbaren Infografik ganz einfach Zahlen, Daten, Fakten zur Initiative und dem individuellen Bündnis dargestellt werden. Weiterhin kann im Bündnisportal mithilfe des neuen QR-Code-Generators ganz einfach ein individueller QR-Code generiert und dann auf Plakaten, Flyern oder anderen Druckerzeugnissen zur Verlinkung auf die eigene Bündnis-Website eingesetzt werden. Auch die Bündnisprofile auf der Website der Initiative sowie das Bündnis-Navi wurden anhand der Befragungsergebnisse aktualisiert.

Alle zentralen Ergebnisse der Befragung finden Sie in der Präsentation.

Die neuen Instrumente für die Öffentlichkeitsarbeit stehen im Bündnisportal bereit. Weiterführende Informationen zu diesen Instrumenten finden Sie hier.

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