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Für ein familienfreundliches Lebensumfeld im Landkreis Ansbach

Die Lebensbedingungen für Familien stetig zu verbessern und ein familienfreundliches gesellschaftliches Klima zu schaffen – diese Ziele hat sich das Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach auf die Fahnen geschrieben. So wurde unter anderem für Kommunen ein Kriterienkatalog für Familienfreundlichkeit erstellt, zudem unterstützt das Lokale Bündnis die Vermittlung und Betreuung von Familienpatenschaften. Dafür hat die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingerichtete Servicestelle das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach als „Bündnis des Monats Juni 2018“ ausgezeichnet.

Bild zeigt: Workshop für Kinder in Ansbach

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 setzt sich das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach für das Miteinander der Generationen ein. So wurden durch das Bündnis Betreuungsstandards sowie Checklisten für eine gute Kinderbetreuung erstellt, die Eltern als Orientierungshilfe bei der Suche nutzen können. Eine Aktionslandkarte „Kinderbetreuung und mehr auf einen Blick“ gibt einen Überblick über 150 Standorte mit Kontaktdaten von Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis. Landrat Dr. Jürgen Ludwig erklärt: „Das Bündnis für Familie unterstützt und begleitet Projekte, um den Landkreis Ansbach familienfreundlicher und somit noch lebenswerter zu gestalten. Mir ist es wichtig, jungen Familien einen lebenswerten Standort zu vermitteln. Bürger verschiedenster Altersstufen werden durch individuelle Angebote begleitet, unterstützt und integriert. Dort, wo Verwaltung nicht immer ausreicht, setzen sich Mitbürgerinnen und Mitbürger für die Belange unterschiedlichster Gruppierungen ein, die im Bündnis für Familie gebündelt werden.“

Patenschaften für Familien in schwierigen Situationen

Unter dem Motto „Familie macht stark“ unterstützt das Lokale Bündnis die Vermittlung und Betreuung von Familienpatenschaften. Das gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund KV Ansbach etablierte Programm sieht vor, dass Familienpatinnen und -paten Familien in schwierigen Situationen begleiten und Eltern bei den Anforderungen in der Erziehung stärken. „Die Koordinatorinnen und Koordinatoren kümmern sich aktiv um die Kontaktaufnahme mit den Familien und begleiten die Familienpaten während ihrer gesamten Tätigkeit“, erklärt Bündniskoordinatorin Maria Ultsch. 15 Familien werden derzeit von 14 Paten betreut.

„Haus der kleinen Forscher“ – Kinder früh fördern

Ein Aushängeschild ist auch das Programm „Haus der kleinen Forscher“, das das Lokale Bündnis seit mehr als fünf Jahren unterstützt. Das Programm des Bundeswirtschaftsministeriums bietet ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrkräfte. So können Bildungs- und Betreuungseinrichtungen Kindern durch das gemeinsame Forschen und Experimentieren einen spielerischen Kontakt mit Naturwissenschaften vermitteln. Allein im vergangenen Jahr wurden elf Workshops zu verschiedenen Themen angeboten und durchgeführt, mehr als 120 pädagogische Lehrkräfte und Erzieher/innen nahmen teil.

Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement

Darüber hinaus ist das Lokale Bündnis eine wichtige Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement im Landkreis: Über die Online-Ehrenamtsbörse können ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger Angebote eintragen und einsehen. Zudem ist das Bündnisbüro zuständig für die Vergabe der bayerischen Ehrenamtskarte. „Die Karte bietet viele Vergünstigungen und honoriert damit ehrenamtliches Engagagement. Inzwischen wurde die Karte im Landkreis Ansbach mehr als 11.000-mal vergeben“, so Maria Ultsch. Mit der Ideenbörse hat das Bündnis für Familie gemeinsam mit Partnern eine Plattform für generationsübergreifende und interkulturelle Projekte im Landkreis Ansbach ins Leben gerufen. Über die Plattform lassen sich Projekte wie das Seniorennetzwerk Club 55+ oder der Interkulturelle Nachmittag erfassen und so anderen Interessierten zugänglich machen.

Zu den Projekten, die das Lokale Bündnis in den nächsten Monaten verstärkt angehen will, gehört unter anderem die Neugestaltung der Webpräsenz www.familienlandkreis.de sowie das Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bündniskoordinatorin Maria Ultsch: „Wir möchten weitere Partner in regionalen Unternehmen gewinnen und so zum Beispiel über eine Vortragsreihe für das Thema sensibilisieren und Möglichkeiten für eine bessere Vereinbarkeit aufzeigen.“

Hier die Pressemitteilung zum Bündnis des Monats herunterladen.

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