Aktuelles Startseite |

Dr. Katarina Barley zu Gast beim Lokalen Bündnis Jena

Anlässlich ihrer Sommertour tauschte sich Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley am 29. August mit den Akteurinnen und Akteuren des Lokalen Bündnisses für Familie in Jena aus. Bereits seit über zehn Jahren setzt sich das Bündnis, in welchem auch viele ortsansässige Unternehmen mitarbeiten, für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien ein.

Bild zeigt: Bundesfamilienministerin an einem Tisch mit verschiedenen Personen

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Katarina Barley, im Gespräch mit Bündnisakterinnen und -akteuren sowie Bündnispartnern, Quelle: BMFSFJ

Am zweiten Tag ihrer Sommertour hat die Bundesfamilienministerin zwei spannende Projekte in Thüringen besucht: In Jena traf Dr. Katarina Barley beim Lokalen Bündnis für Familie auf Führungskräfte und Bündnisakteure, mit denen sie sich zu den Themen Väterfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie austauschte. Durch den hohen Anteil an Führungskräften, die sich beim Lokalen Bündnis in Jena engagieren, sind die Entscheidungswege kürzer und somit ist oft eine effizientere Arbeit möglich.

Beim Besuch in Jena stellte die Bundesfamilienministerin außerdem die aktuell erschienene Studie "Familienfreundliche Unternehmenskultur - der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf" vor. Die Studie zeigt: Arbeitgeber und Beschäftigte nehmen die Familienfreundlichkeit der Unternehmen sehr unterschiedlich wahr. Unternehmen sehen sich insgesamt und in einzelnen Aspekten deutlich positiver als Beschäftigte.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley betonte die ökonomische Relevanz einer familienfreundlichen Unternehmenskultur:

"Wir brauchen in den Unternehmen in Deutschland einen Kulturwandel: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss selbstverständlich werden! Dazu gehören auch Angebote für Väter, vollzeitnahe Teilzeitangebote und Führungskräfte, die auf die Bedarfe der Beschäftigten eingehen - nicht auf dem Papier, sondern im Unternehmensalltag. Das lohnt sich: Wenn Unternehmen ihren Beschäftigten familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten, können sie und der gesamte Wirtschaftsstandort Deutschland davon profitieren: Väter sind bei der Arbeit und in ihrem Familienleben zufriedener, Mütter können früher wieder in den Beruf einsteigen und mit mehr Stunden arbeiten und es werden mehr Kinder geboren."

Schauen Sie sich hier das Video zur Sommerreise der Ministerin an Tag 2 an.

Im Anschluss an ihren Stop beim Lokalen Bündnis besuchte die Bundesfamilienministerin den Demokratieladen in Kahla, der sich seit vielen Jahren - massiven Anfeindungen und einem Brandanschlag zum Trotz - für Demokratie und Vielfalt im Ort starkmacht.

Zudem besuchte Katarina Barley die Analytik Jena AG, um sich dort über die familienfreundlichen Angebote zu informieren.

Quelle: BMFSFJ

 

 

Teile:
###POPUP###