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Bündnis für Familie Wolfsburg zu Gast in der Slowakei

Auf Einladung der Friedrich Ebert Stiftung war die Geschäftsführerin des Bündnisses für Familie Wolfsburg, Kathrin Mohrs, als Referentin zu Gast in der Slowakei.

Auf dem Foto sehen Sie von links: Dr. Barbara Tiefenbacher (Friedrich Ebert Stiftung, Vertretung in der Slowakischen Republik), Kathrin Mohrs (Geschäftsführerin Bündnis für Familie Wolfsburg), Mgr. Anna Klimáková (Leiterin des Nationalen Zentrums für Chancengleichheit) sowie den Oberbürgermeister der Stadt Malacky, Dr. Juraj Ríha.

Zusammen mit dem dortigen Sozial- und Arbeitsministerium, dem Nationalen Zentrum für Chancengleichheit und dem Forschungszentrum für Arbeit und Soziales hatte die Stiftung zwei Workshops zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ organisiert.

Das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist in der Slowakei einerseits noch ein Randthema, andererseits in der Realität der Familien eine große Herausforderung. Unzureichende Strukturen in der Kinderbetreuung, starre Arbeitszeiten und tradierte Rollenbilder haben zur Folge, dass Mütter häufig ungewollt keiner Beschäftigung nachgehen können. „Wir möchten mehr Bewusstsein für das Thema schaffen und zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Beteiligten konstruktiv zu gestalten“, erklärt Dr. Barbara Tiefenbacher von der Friedrich Ebert Stiftung ihr Engagement.

Der erste Workshop fand in der Stadt Malacky statt und richtete sich konkret an die Akteure vor Ort, unter denen sich auch Oberbürgermeister Dr. Juraj Říha befand. Der zweite Workshop im
Sozial- und Arbeitsministerium der Slowakei in Bratislava adressierte primär politische Entscheidungsträger.

Zusammen mit dem Bundesfamilienministerium wurde das deutsche Modell der „Lokalen Bündnisse für Familie“ vorgestellt. Das Bündnis in Wolfsburg durfte sich als besonders erfolgreiches Beispiel präsentieren. Als konkrete Praxisprojekte stellte Bündniskoordinatorin Kathrin Mohrs den Wolfsburger Kinderbetreuungsnotruf „Kaleo“, den Beratungsservice für kleine und mittlere Unternehmen und das interkulturelle Väterbüro vor. „Die angeregten Diskussionen mit den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss an den Vortrag haben gezeigt, wie dringend notwendig auch hier eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist. Ich denke, wir konnten insbesondere mit unseren Praxisbeispielen gute Impulse zum Weiterdenken geben“, so Kathrin Mohrs.

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