Aktuelles Startseite |

Brandenburger Bündnisse starten in die digitale Zukunft

Die Bündnismitglieder diskutieren über die Zukunft von Familien und die Bündnisarbeit im digitalen Zeitalter

Bild zeigt: Petra Mackroth vor Teilnehmern der Impuls-Arbeitsgruppe

Abteilungsleiterin für Familie aus dem BMFSFJ, Petra Mackroth, referierte über die Wünsche und Bedürfnisse von Familien vor Teilnehmern der Impuls-Arbeitsgruppe; Quelle: Überregionalen Koordinierungsstelle Lokale Bündnisse für Familie im Land Brandenburg

Die Digitalisierung war zentrales Thema der Impuls-Arbeitsgruppe der Lokalen Bündnisse für Familie in Brandenburg am Dienstag, dem 17. April 2018 in den Räumlichkeiten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Der Titel der Veranstaltung lautete „Zukunft von Familien im digitalen Zeitalter“.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Herrn Asmus, Referent im Familienreferat des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, haben die Beschäftigten der Überregionalen Koordinierungsstelle Lokale Bündnisse für Familie im Land Brandenburg, Maria Lang und Stefan Feige, einen Jahresrückblick der Bündnisaktivitäten gewährt und führten durch die weitere Veranstaltung.

Die Abteilungsleiterin für Familie aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Petra Mackroth, referierte über die Wünsche und Bedürfnisse von Familien und erläuterte, auf welche familienpolitischen Maßnahmen man sich im Koalitionsvertrag geeinigt hat. Auch die Weiterführung der Zusammenarbeit in lokalen Bündnissen vor Ort ist Bestandteil des Koalitionsvetrages und unterstreicht damit auch die zukünftige Bedeutung der Initiative Lokale Bündnisse für Familie.

Friederike Schubart, Leiterin des Referates Familie im Digitalen Wandel und Digitalkompetenz im Bundesfamilienministerium, hielt einen Impulsvortrag über die Potenziale der Digitalisierung für Familien: Von mobiler Arbeit über Apps für Familien bis hin zu neuen Anforderungen an digitale Kompetenzen in Familien. Anschliessend präsentierte sie die Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft inklusive des 10-Punkte-Plans sowie aktuelle Projekte des Bundesministeriums im Bereich Digitalisierung, wie z.B. ElterngeldDigital, das interaktive Tool Familienleistungen, Familien- und DemokratieLabore. Insbesondere unterstrich Frau Schubart die Bedeutung der Verbände, Vereine und Initiativen­ - unter ihnen auch die Lokalen Bündnisse für Familie auf dem Weg in die digitale Gesellschaft: Nur mit diesen starken Partnern kann es gelingen, Digitalisierung als Instrument für gesellschaftlichen Fortschritt zu nutzen.

Im Anschluss stellten zwei Lokale Bündnisse erste gute Erfahrungen mit neuen digitalen Angeboten vor. In Cottbus beispielsweise wurde ein bisher gedruckter Familienatlas in einen digitalen Familienatlas überführt, der für jeden im Internet abrufbar ist. Der digitale Familienatlas (https://www.cottbus.de/ehrenamt/familienatlas/) bietet einen Überblick über alle Angebote für Familien in Cottbus. Das neue Onlineformat ermöglicht zudem eine ständige Aktualisierung. Das Lokale Bündnis Petershagen-Eggersdorf bietet ein digitales Jugendprojekt an, bei dem die Jugendlichen den reflektierten Umgang mit digitalen Anwendungen lernen. Digitale Medien sind hier Teil der Jugendarbeit, verbunden mit Spaß und Weiterbildung. Dort wird beispielsweise das Feuerwehrhaus virtuell nachgebaut.

Der interaktive Austausch zwischen ca. 30 Bündnismitgliedern stand im Mittelpunkt der Workshops am Nachmittag. Hier diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. zum Thema Bündnisarbeit im digitalen Zeitalter und skizzierten eine App, die die Aktivitäten der Bündnisse transparenter machen soll. Beim Thema Vereinbarkeit im digitalen Zeitalter wurde u.a. über die Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie über die Zeiteinsparpotentiale von digitalen Familienhelfern gesprochen. Der dritte Workshop befasste sich mit der digitalen Medienkompetenz sowohl von jungen Menschen, aber auch der digitalen Teilhabe von älteren Menschen.

Teile: