Die NEUE Vereinbarkeit: Mehr Zeit für das, was zählt.

Ob Kinder oder pflegebedürftige Angehörige, ob Mann oder Frau, ob Fach- oder Führungskraft: Überall dort, wo Menschen erwerbstätig sind, gibt es den Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In großer Übereinstimmung haben sich Politik, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften dazu bekannt: Berufliche und familiäre Verpflichtungen sollen gleichberechtigt nebeneinander stehen. NEUE Vereinbarkeit zielt auf die Modernisierung der Arbeitskultur hin zu einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung, die Menschen  in ganz unterschiedlichen Lebensphasen mehr Optionen bei der Arbeits- und Lebenszeitgestaltung gibt.

Das Memorandum

Das Memorandum: Bilanz und Programm für die NEUE Vereinbarkeit

Bild zeigt: Beim Vereinbarkeitskonvent „Familie und Arbeitswelt – Die NEUE Vereinbarkeit“ haben die Partner des Unternehmensprogramms die Weichen für eine familienbewusste Arbeitswelt der Zukunft gestellt.
Quelle: BMFSFJ/David Biene

Auf dem Vereinbarkeitskonvent „Familie und Arbeitswelt – die NEUE Vereinbarkeit“ in Berlin unterzeichneten Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, der Präsident des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer und die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Elke Hannack, das gleichnamige Memorandum. Darin ziehen sie Bilanz zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und verständigen sich auf zehn gemeinsame Leitsätze für den nachhaltigen Erfolg einer NEUEN Vereinbarkeit.

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Zusammengefasst: Die zehn Leitsätze der NEUEN Vereinbarkeit

Partnerschaftliche Aufgabenteilung, vollzeitnahe Teilzeit bis in die Führungsebene, digitale Arbeitswelten: Die zehn Leitsätze zeichnen ein Bild, wie die NEUE Vereinbarkeit die Balance von Arbeits- und Lebenswelten unterstützt. Laden Sie sich die zehn Leitsätze herunter.

Was bedeutet NEUE Vereinbarkeit für Sie?

Hier lesen Sie, was die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Memorandums unter NEUER Vereinbarkeit verstehen. Und Sie? Machen Sie daraus doch einfach Ihre Aktion zum Aktionstag 2016 – und laden Sie die Partnerinnen und Partner Ihres Bündnisses ein zur Diskussion. Mehr Informationen

"Mütter und Väter müssen die Möglichkeit haben, Beruf und Familie tatsächlich zu vereinbaren. Dafür brauchen wir gute und verlässliche Kitas, Ganztagsschulen und eine neue Arbeitskultur, die auch Zeiten für Familien mitberücksichtigt, das heißt innovative Arbeitsmodelle und Rahmenbedingungen auf der Höhe der Zeit für alle: für Männer und Frauen als Eltern, Alleinerziehende, getrennt Lebende und Pflegende."

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bild zeigt: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig
Bild zeigt: Rainer Hoffmann

"NEUE Vereinbarkeit bedeutet für mich, dass der Vater, der nach neunmonatiger Elternzeit an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt, mit seinem Wunsch nach Arbeitszeitreduzierung auf das offene Ohr der Vorgesetzten und das Wohlwollen der Kolleginnen und Kollegen trifft. Seine Partnerin hat nämlich nach 16-monatiger Elternzeit, in der sie mit reduzierter Stundenzahl gearbeitet hat, die Chance, in ihrem Betrieb eine Stelle mit mehr Verantwortung und höherer Arbeitszeit zu übernehmen. Der Donnerstagnachmittag kann weiter als gemeinsame Familienzeit eingeplant werden."

Rainer Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes

"NEUE Vereinbarkeit bedeutet für mich, dass es gelingt, die Wünsche der Beschäftigten und die betrieblichen Anforderungen bestmöglich miteinander zu verbinden. Dazu brauchen wir individuelle und passgenaue Lösungen vor Ort und gute Rahmenbedingungen, insbesondere hochwertige, bedarfsgerechte und bezahlbare Ganztagskitas und Ganztagsschulen."

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

Bild zeigt: Ingo Kramer
Bild zeigt: Dr. Eric Schweitzer

"NEUE Vereinbarkeit bedeutet für mich eine Partnerschaft zwischen Betrieben und Mitarbeitern. Beide Seiten zeigen dabei Verständnis für die Lage des Anderen und kommen so zu gemeinsamen Lösungen, von denen beide profitieren."

Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

"Die Familienbetriebe des Handwerks bieten jungen Frauen und Männern umfassende Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. NEUE Vereinbarkeit heißt für mich, dass alle Beteiligten in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die Rahmenbedingungen permanent verbessern."

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks

Bild zeigt: Hans Peter Wollseifer
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